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Vom Diesel zur Rakete – oder auch nicht!

Von vorne bis hinten spannend, vor allem über die vier Lernfenster in der Kindheit/Jugend und wenn man alle verpasst hat: “.. when once your´re a diesel, I try to turn you back into rockets – it´s got hurt!”

Greg Rose im Perform-Better-Podcast – Interview auf dem Functional-Training-Summit 2017 durch Maximilian Gotzler.
“Greg Rose, Facharzt für Chiropraktik und weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet des Golfsports ist spezialisiert auf 3D Bewegungsaufzeichnung, Kraft und Kondition, Manuelle Therapie, Rehabilitation, Nahrungsergänzung und therapeutische Training.”

Interview on Youtube channel „Functional Training Magazin“

(Rechte an Bild und Video: Perform Better Europe vertreten durch SNM Sport Nutrition & More GmbH, München, Deutschland)

Mobilität für jeden Tag – zwei kurze Routinen

Der Alltag besteht aus sehr vielen Stunden des Sitzens, wir sitzen morgens, wir sitzen auf dem Weg zur Arbeit, wir sitzen in der Arbeit, wir sind auf dem Heimweg, wir sitzen am Abend – wir sind zu “Sitzathleten” geworden. Die Hüftbeweglichkeit wird mit jedem weiteren Tag immer mehr eingeschränkt, die Kraft für eine komplette Aufrichtung fehlt immer mehr, immer mehr Verkürzungen hindern uns sogar daran. Im Oberkörper geht es weiter, der Schultergürtel rotiert nach vorne, die Brustwirbelsäule nimmt einen “C-Style” an, Schultern fallen nach vorne, der Kopf wird aufgerichtet und die Halswirbelsäule knickt gerade zu in die Senkrechte ab. Es ist relativ leicht vorstellbar, dass die gesamte Rückenmuskulatur hierfür nicht ausgelegt ist – sie ist nicht entsprechend gekräftigt, sie verspannt sich und ist überlastet. Also: Aufrichten!

Sebastian Müller, Trainer bei der Kraft- und Bewegungsakademie (KraBA) in Erfurt, zeigt hier zwei mögliche Mobilitätsroutine für mehr Beweglichkeit im Alltag – am besten täglich ausführen! Sein Youtube-Kanal zeigt noch eine weitere fast unendliche Vielfalt an Bewegung und eben viele weitere sogenannte “5 min Flow”s.

Sebastian Müller on Youtube channel “Sebastian Müller – Vereinfache dein Training”

(Rechte an Bild und Video: Sebastian Müller, http://www.vereinfachedeintraining.com)

Was haben ein 911er und das Laufen gemeinsam?

Man kann natürlich auch sofort zum Porsche-Händler gehen und sich einen modernen Porsche Cayenne kaufen. Ein wahres Schlachtschiff. Es hat extra Batterien unter der Rücksitzbank, damit auch vor Motorstart der Fahrersitz elektrisch auf die eigenen Position eingestellt wird, unendlich viel Elektronik, Unmengen an Datenmengen pro Minute, es wird so ziemlich alles unterstützt. Der Schulterblick fällt eh weg, es gibt Abstandswarngeräte und Rückfahrkamera für´s Einparken, Servolenkung, elektronische Gasregelung, Schlupfregelung, ABS, Spurassistent, elektronisch abgestimmtes Fahrwerk, Abstandsradar und was sonst noch so alles möglich ist. Sogar die Kofferraumklappe fährt elektrisch zu … und was passiert mit einem dann selbst über die folgende Zeit? Genau, wir verlernen alles! Sich umzudrehen, was es bedeutet ein Auto mit vier Kontaktflächen schnell durch die Kurve zu steuern ohne dass es ausbricht, der Fuß sensibel am Gaspedal, der Körper spürt es im Sitz und beide Hände sind an der direkt-mechanischen Lenkung, es wird gespürt was Haftreibung ist und Querbeschleunigung. Die Augen sehen die Straße und alle Sinne im Körper arbeiten zusammen … Ganz nebenbei ist das ein verdammt geniales Gefühl und Erlebnis und bleibt in Erinnerung. Es macht Spaß, es bringt Leidenschaft und verlangt nach Wiederholung. Eine Kurvenfahrt mit einem Cayenne reizt mich nicht, im Gegenteil, da hätte ich auch irgendwo auf den Autopilot-Kopf drücken können – langweilig.

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Innerlich tot?

Montagmorgen und die Woche fängt an, wie automatisch beginnt man zu funktionieren und erfüllt alle Anforderungen, Forderungen, Erwartungen und Pflichten, die einem gegenüber gestellt werden. Manches wird tatsächlich und echt gefordert, von anderem geht man wie selbstverständlich aus. So vergehen die Wochen und selbst an den Wochenenden hat man zu funktionieren und auch hier werden Pflichten erfüllt, auf Berg A und B, das lange Rad- oder/und Lauftraining und der Körper muss ja auch noch regenerieren…

… und wann erholt sich der Kopf? Die Seele? Unsere Gedanken? Die verkümmerte Kreativität?

„Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen.
Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten“ [Marcel Pagnol]

In asiatischen Ländern beginnt die Leistungsgesellschaft mit dem Kindergarten, bei uns nicht viel später – dann muss es als allermindestes das Gymnasium sein und ein schnelles Studium, in der Arbeit gibt es Monitoring-Tools für jeden Arbeitsschritt und wer dann noch nicht genug hat, der stellt an sich erheblich hohe Ansprüche im ambitioniert betriebenen Sport, bevorzugt Triathlon, Marathon oder Crossfit. … natürlich immer alle Grenzen überschreiten.

Ein sehr nachdenklich machender Kurzfilm der spanischen Animationsfilme-Macher Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez:

(Rechte an Bild und Video: Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez, http://www.alike.es)

Gedanken zum neuen Jahr

Schwarze Katze an der WandWird ein Mensch beurteilt oder indirekt bewertet, kommen häufig die Worte “Es kommt auch auf die inneren Werte an!”. Abends vor dem Ausgehen oder morgens vor dem Weg ins Büro wird dann aber vorwiegend auf das Aussehen geachtet – also einem äußeren Wert. Beim Sport ähnlich, es wird viel Zeit damit verbracht davor farblich zueinander passende Laufklamotten rauszusuchen, die Bekleidung für das Fitness-Studio abzustimmen und teils auch die “richtigen” Marken zu tragen. Wir treiben mehrfach die Woche Sport für das Aussehen. Stehen wir morgens auf, wird Zeit für das Zähneputzen, Duschen, Rasieren/Schminken, Haare machen und abends dann nochmal Zähneputzen, Abschminken, Waschen und Haare verwendet. Alles in allem sicherlich eine Stunde pro Tag, an machen Tagen auch mehr. Alles für einen äußeren Wert. Und wo bleiben die inneren Werte – nicht im Verhalten, sondern im körperlichen?

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Gedanken zum 2. Advent

Auf einer sehr netten, internen Veranstaltung der LG SWM sprach diese Woche Prof. Wessinghage und prägte den schönen Satz, dass er es lieben würde direkt an den Bergen zu wohnen. Er laufe los und je höher er käme, desto schlanker und vor allem freundlicher sind die dort noch anzutreffenden Menschen. – Warum ist das so? Warum ist man dort tendenziell freundlicher? … man ist entspannter. Die Enge der Großstadt ist Stress, im Job ist Stress, im Straßenverkehr ist Stress, in der Freizeit ist Stress, mit dem Smartphone unterbewusst erzeugter Stress, mit eigenen Ansprüchen erzeugter Stress, abends oder morgens noch unbedingt laufen müssen, noch unbedingt ins Gym müssen und die Adventzeit und die Weihnachtsfeiertage … naja, lassen wir das.

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Hüftbeweglichkeit verbessern

Hüftbeweglichkeit – der Alltag im Sitzen schränkt sie erheblich ein, die Auswirkungen sind vielfältig und nicht immer sofort zu erkennen bei auftretenden Beschwerden. Offensichtlich ist aber eine fehlende Aufrichtung des Oberkörpers bei Gang und Lauf (sitzender Laufstil).

Dieses Video von Dr. Till Sukopp zeigt eine einprägsame Abfolge, die täglich ausgeführt Verbesserung bringt.

Dr. Till Sukopp on Youtube channel “SukoppFitness”

(Rechte an Bild und Video: Dr. Till Sukopp, https://youtube.com/SukoppFitness)

Pladoyer für Grundlagenausdauer und mehr Ruhe

blog_trainingswissenschaft_grundlagenausdauerEs wird gerannt was die Puste hergibt, es muss in immer kürzerer Zeit immer mehr erreicht werden, “Pushing Limits!”/”Überschreite deine Grenzen!” oder so ähnlich steht es in jedem dritten Fitness- oder Lauf-Artikel, ohne Vorbereitung diktiert die App die Sprintgeschwindigkeit, es muss gleich im zweiten Jahr der Marathon sein – Zeit egal,  es muss im dritten Jahr der Ultra-Lauf sein, im gleichen Jahr noch Ultra mit Trail kombiniert und zu den erheblichen Laufkilometern noch etliche Höhenmeter dazu, in Sandalen x km rennen, in vier Wochen müssen x kg Gewicht runter und die Strandfigur her, es wird noch halb in der Nacht trainiert oder abends spät, der Schlaf ist überflüssig, die Familie muss es aushalten, in der Arbeit gleichzeitig die Beförderung oder ansteigender Projektdruck, es gibt Vorträge “Marathon macht Manager!” und was nicht alles, überall wird Vollgas gegeben, die 100%-Energie-pro-Tag-Regel wird außer Kraft gesetzt und körperliche Schmerzen weggedrückt, psychische garnicht erst gemerkt … Funktioniert! Keine Frage! Alles machbar! … Nur wie lange? zu welchem Preis? Auf wessen Kosten?

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Woher der Hype um die Faszien kommt

blackrollEntnommen aus Die-Welt-Artikel “Woher der Hype um die Faszien kommt”:

Die Kirche steht im Dorf und eine Blackroll meistens auch.

Ein guter und objektiver Artikel über das Hypethema “Faszientraining” und wie differenziert man dessen Wirkung und Einsatz sehen sollte. Und wieder zeigt sich, genug Bewegung würde zu großen Teilen bereits reichen, nicht ohne Grund sagt man mittlerweile “Sitting is the new smoking!” … Bewegung heißt in diesem Falle aber auch, nicht einfach Laufschuhe an und loslaufen oder einfach “Warmlaufen” und dann ins Intervalltraining, sondern den ganzen Körper mit leichten und gezielten Bewegungen vorzubereiten.

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Zu intensives Training stoppt die Zellkraftwerke

blog_lauftechnik_2000x600pxEntnommen aus NetDoktor-Artikel “Zu intensives Training stoppt die Zellkraftwerke”:

 

 

“Sport ist gesund, aber man kann es auch übertreiben. Wer untrainiert ist und seinem Körper ein zu intensives Workout zumutet, legt damit eventuell die Zellkraftwerke in den Muskeln lahm – mit negativen Folgen für die Gesundheit. …”

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Die Laufschuh-Revolution

blog_lauftechnik_2000x600pxEntnommen aus sportaktiv.com-Artikel “Die Laufschuh-Revolution: Haben Überpronation und Laufschuh-Dämpfung ausgedient?”:

 

Die Laufschuh-Revolution: Haben Überpronation und Laufschuh-Dämpfung ausgedient? Bei einem internationalen Laufschuh-Symposium im Rahmen der ISPO München einigten sich praktisch alle vortragenden Experten auf dieses Urteil: „Die Laufschuh-Industrie und die Laufschuh-Beratung befand sich in den letzten Jahrzehnten schlichtweg auf einem Irrweg”! [Von Gerhard Polzer]

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Gefährliche Planlosigkeit – bei Sportlern, manchmal aber auch bei “Trainern”

blog_athletik_stuetz_2000x600pxEntnommen aus Die-Welt-Artikel “Die gefährliche Planlosigkeit in deutschen Fitness-Studios”:

 

Sportler:
“… In kaum einer anderen Sportart sind Ahnungslosigkeit und Selbstüberschätzung so weit verbreitet und gehen eine so gefährliche Verbindung ein wie beim Fitness. …”

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EMS-Training – Was bringen 20 min wirklich?

Neuester Trend, aber die große Lüge schlechthin – 20 min “Sport” die Woche sollen reichen …. ah jaaaaaa ….

Kleiner Tipp, man muss nicht unbedingt seine Nieren schädigen, man kann auch einfach Spass dran haben und keinen “Sport” machen, sondern echt(!) Sport – draußen an der frischen Luft, mit anderen Menschen oder alleine, Wind und Wetter spüren, Freude haben, Befriedigung spüren und stolz wieder heimkommen.

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Buchtipp: Kelly Starrett – Ready to Run

Kelly Starret - Ready to runErfrischendes Buch – ein CrossFit-Trainer und Physiotherapeut erklärt das Laufen abseits vom üblichen Denken.

Sein Ansatz: Es gibt keinen Grund Schmerzen beim Laufen zu akzeptieren oder als “ist halt so” hinzunehmen.

“Jeder sollte sich selbst grundlegend gesund und fit halten können.” [Kelly Starret]

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Kein Zwang – Sport muss Spaß machen!

GEOkompakt TitelbildSehr interessante und spannende Ausgabe der GEO kompakt mit Titel “Fitness, Sport, Gesundheit – Wie wir unseren Körper am besten trainieren – und dabei den Geist stärken” (Nr 46):

“GEOkompakt: Wie können wir uns dazu zwingen, mehr Sport zu treiben?”
“Zwingen? Am besten garnicht. Denn Willenskraft allein ist ein schlechter Motivator!”

“… Menschen, die sehr lange körperlich inaktiv waren, fühlen sich während des Sports sehr schnell unwohl. Das heißt, wer sich mit einer bestimmten Intensität bewegt, kommt mitunter bald in einen Bereich, in dem es erst mal keinen Spaß mehr macht. Dann kann die Überzeugung, dass Sport gut und richtig ist, noch so stark sein: Wenn die Bewegung nur mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist, stehen die Chancen schlecht, dass der Betroffene konsequent dabei bleibt.”
[Dr. Ralf Brand (Prof. für Sportpsychologie Universität Potsdam) im Interview mit Rainer Harf und Sebastian Witte, GEO]

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Plyometrie

Entnommen aus Functional-Training-Magazin-Artikel “Plyometrie – Ein Leitfaden für ein oft missverstandenes Trainingskonzept”:

Warum ein bisschen Rumgehüpfe beim LaufABC oder Krafttraining noch lange kein Plyometrie-Training ist und an bestimmten Stellen eben gerade schon und damit genau hier auch auf die Voraussetzungen des Athleten geachtet werden muss – gerade CrossFit und Freeletics sind hier mit Vorsicht zu genießen. Es ist eben ein oft verwendeter Begriff, aber selten mit dem nötigen Hintergrundwissen.

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Grundregeln für die Mobilisation

blackrollEntnommen aus Functional-Training-Magazin-Artikel “Grundregeln für die Mobilisation”:

“… Die Leute, die im Studio auf Hartschaumrollen abhängen und dabei E-Mails auf dem Handy lesen, mobilisieren nicht. Zwei konzentrierte Minuten Arbeit mit einer konkreten Mobilisation bringen mehr als 20 Minuten undefinierte Beschäftigung mit der Rolle. …” [Dr. K. Starrett]

 

Functional-Training-Magazin-Logo
(Rechte an zitiertem Text: SNM Sport Nutrition & More GmbH – Functional Training Magazin, München)

Dangers of Overstriding

Entnommen aus Artikel auf Running.Competitor.com “The Dangers of Overstriding—and How to Stop It”:

overstriding“…overstriding leads to a straighter knee and a more aggressive heel strike which significantly reduces the knee muscles’ ability to absorb shock. The shock is then transferred to the knee menisci, knee joint and on to the hip and back joints. …” [Eric Schweitzer]

Das tut weh. – Nur wird hier im Artikel nicht genannt, dass zwar die Erhöhung der Schrittfrequenz das “overstriding” vorne reduziert, man dadurch aber eher langsamer wird und dass es auch noch einen Schrittlängenabschnitt jenseits des Körperschwerpunktes (KSP) nach hinten gibt, auch “Abdruck” genannt. Diesen zu trainieren erfordert vielschichtige Technikarbeit und genau dieser Abdruck hinten kann zur Geschwindigkeitserhaltung genutzt werden. Dazu noch ein sinnvoller Kniehub vorne, regelmäßiges Krafttraining für ein aus dem “Sitzen im Laufschritt” rauszukommen und etwas Gesamtvorlage … und der Fußaufsatz ist vorne näher zum KSP, sprich “overstriding” automatisch reduziert, der Impact auf die Gelenke ebenfalls reduziert und man hüpft zudem weniger und fliiieeegt mehr – nebenbei ist man auch noch schneller.

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Kettlebell Training bei Rückenbeschwerden

Wie trainiert man eigentlich mit der Kugelhantel – aka Kettlebell?

Beim Faszien-Summit haben wir uns die neben den bekannten Übungen auch mal auf den Kopf gestellt – warum? … man richtet sich automatisch auf und hat eine bessere Körperhaltung, die Voraussetzung für ein gutes Bewegungsempfinden und damit auch Prophylaxe vor einhergehenden Schäden im Training.

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Körperhaltung beim Krafttraining

Körperhaltung beim Krafttraining und auch beim Laufen … wichtig!

Das Engelchen und das Teufelchen, die rechts und links auf der Schulter sitzen, dürfen ruhig mal etwas tun und einen regelmäßig daran erinnern … auch beim nach vorne gefallenem Hocken am Arbeitsplatzschreibtisch und macht es zum Automatismus vor jeder einzelnen Krafttrainingsübung und jedem Start zum LaufABC-Übungsablauf: Haltung! Körperspannung!

(Rechte an Bild und Video: © Stephan Geisler 2010. All Rights Reserved.)

Bewertungsgrundlage zur Pulsmessung

EKGPuls! … und was sagt mir jetzt dieser Wert? Zunächst mal garnichts.

Als Ingenieur lernt man, Messwert-Zahlen zu bewerten oder sie nicht zu beachten, wenn man keine Bewertungsgrundlage dazu passend hat. Ein Pulsmesser als alleiniges Messmittel liefert keine Bewertungsgrundlage und daher hat ein gemessener Pulswert zunächst einmal keine Aussagekraft.

Im tritime-Triathlon-Magazin gibt es hierzu und zu möglichen Bewertungsgrundlagen einen sehr spannenden und guten Artikel vom Triathlon-Trainer Bennie Lindberg.

Einfluss von Faszien auf Rückenschmerzen

Entnommen aus Functional-Training-Magazin-Artikel “Welchen Einfluss Faszien auf Rückenschmerzen haben”:

” … Der Alltag des Großteils der Bevölkerung spielt sich fast ausschließlich im adynamischen Sitzen ab: morgens am Frühstückstisch, weiter im Auto oder in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, am Schreibtisch, am Mittagstisch, wieder am Schreibtisch, auf dem Rückweg von der Arbeit, beim Abendessen, auf der Couch, selbst nachts in der wohligen Embryohaltung, und dann geht es morgens wieder von vorne los. …

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Einführung in das Fasziennetz

Entnommen aus Functional-Training-Magazin-Artikel “Einführung in das Fasziennetz”:

“Faszien” – neben “Functional Training” das “Bio” der Fitnessszene, sprich jeder verwendet es, es wird überall draufgeklebt und nur die wenigsten verstehen es … hier ein verständlicher Artikel über die grundlegenden Dinge. Thomas Myers war auch Referent auf dem “Faszien Summit 2015” in München:

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Hohe Geschwindigkeit vs saubere Technik

Start 100 m Sprint

“… Nur wer in der Lage ist, die Geschwindigkeit mit der er läuft auch zu kontrollieren, der wird es schaffen, ein höchstmögliches Tempo verletzungsfrei abzurufen. In dem Moment, wo Arme und Beine gleichzeitig bewegt werden müssen, stoßen viele Sportler schon an ihre motorischen Grenzen. Wenn dann auch noch eine hohe Geschwindigkeit dazu kommt, kann man sich vorstellen, dass nur wenige Athleten in der Lage sind, diese aufrecht zu erhalten und trotzdem auf eine saubere Technik zu achten. …”
[Papke, P./Münch, F./Menges, B..: Lehrbrief Schnelligkeit, München: Sportlerei Akademie, 2016]

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Eigenleistung – Plädoyer für Wettkampf mit Anspruch

Das Leben ist ein Weg, mit jedem Tag schreiten wir einen weiteren Teil unseres Weges, geben wir unserem Leben einen Sinn, einen Zweck und uns eine Aufgabe, mit der wir uns auf jeden neuen Tag freuen können.

Aber wer gibt dem Weg die Richtung – mit welcher Schrittgröße schreiten wir voran? Schreiten wir überhaupt oder stehen wir auf der Stelle. Bekannt ist das Gefühl, dass das eigene Leben fremd geleitet ist und wir hetzen lediglich immer irgendetwas oder -jemandem hinterher. Die Wochen, die Monate, die Jahre verrinnen und so frustrierter man wird, desto weniger Freude und Genugtuung enthält das eigene Leben. Die Regale in den Bücherläden sind voll und die Empfehlungen beim großen Internet-Buchhändler sind unüberschaubar von Ratgebern für mehr Lebenszufriedenheit und Sagen-Sie-Nein-Büchern. Das Fernsehen lockt mit Serien und das Internet mit den sozialen Medien. Als Resultat ergibt sich ein stundenlanges Sitzen und Nichtstun und der Kopf bekommt nicht mal die tägliche Monotonie eines konstanten Laufschrittes auf der abendlichen Runde zur Verarbeitung der erlebten Dinge am Tag. Ins Bett wird dann spät mit dem Gefühl gegangen nichts getan oder geschafft zu haben – gerade wenn die eigene Arbeitsstelle auch nicht mehr fordernd und befriedigend ist.

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Soweit muss es nicht immer kommen und ein paar Mal im Jahr lohnt es sich auf einem ruhigen Spaziergang sich selbst die Frage zu stellen, wohin der eigene Weg mit dem Leben aktuell geht und vielleicht gehen sollte. Ist es noch der eigene und ist man mit den Antworten zufrieden? Schnell kommen hier die in schier unendlicher Anzahl täglich auftretenden, fremdbestimmten Verpflichtungen. Es ist aber klar zu trennen, dass tägliche Verpflichtungen wie die Arbeit, das Kind zum Kindergarten bringen oder die Überweisung tätigen zu müssen nicht zwangsweise ein Entgleiten des eigenen Lebensweges bedeuten. Das Maß ist wichtig und dass ein paar wenige eigene und selbst gesetzte Ziele im Blick bleiben, erreichbar sind und auch erreicht werden. Die Gratwanderung zum Scheitern liegt nah und ein Krafteinsatz ist erforderlich.

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Lauf-Psychologie – Eine Abhandlung

Hund und Ruhe

Warum fühlt sich das Loslaufen immer so schwer an? Warum braucht man immer ein Weile, bis das Laufen wirklich frei ist, man im Fluß ist und die Gedanken frei schwirren können? Warum ist man nach einem einstündigen Lauf entspannter als nach einer einstündigen Fernsehsendung auf dem Sofa? Woher kommt der innere Schweinehund und wie kann man ihn austricksen? Viele Fragen stellen sich bei diesen Themen. Der Körper läuft nicht nur mechanisch vor sich hin, sondern auch das Seelenleben arbeitet und hat Wünsche. Um diese Fragen beantworten zu können und hinter das Geheimnis der Psychologie des Laufen zu kommen, erläutern wir zunächst die eigentlichen Abläufe.

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